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 Jugend ohne Jugend 
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Beitrag Jugend ohne Jugend
Jugend ohne Jugend

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Herstellung: USA/D/I/F/ROM 2007
Regie: Francis Ford Coppola
Darsteller: Tim Roth,Alexandra Maria Lara, Bruno Ganz, André Hennicke
FSK: 12 Jahre

Rumänien, 1938: Der 70jährige Linguist Dominic Matei (Tim Roth) fühlt sich als Versager, sein Lebenswerk über die Ursprünge der Sprache wird er aufgrund seines Alters nicht mehr vollenden können. Er denkt daran, Selbstmord zu begehen. Doch dann wird er von einem Blitz getroffen und verwandelt sich dadurch auf merkwürdige Weise: sein Äußeres ist verjüngt und er verfügt über übermenschliche geistige Fähigkeiten. Der Fall sorgt für Aufsehen, auch bei den Nazis, und Matei flieht unter falschem Namen.
Jahre später trifft er, seit dem Blitzschlag nicht gealtert, in der Schweiz die junge Veronika (Alexandra Maria Lara). Sie ist nicht nur das Ebenbild seiner vor langer Zeit gestorbenen Jugendliebe, sondern hilft Matei bei seiner Suche nach dem Ursprung der Sprache weiter. Aber schon bald muss sich Matei zwischen Veronika und seiner Forschung entscheiden.

Der Film beruht auf der gleichnamigen Erzählung des rumänischen Religionswissenschaftlers, Philosophen und Schriftstellers Mircea Eliade.

Ich hatte nur eine ziemlich vage Vorstellung davon, dass es hier iwie um eine philosphische Betrachtung der Zeit und eine Liebesgeschichte geht, und hab den Film eigentlich nur wegen Tim Roth gesehen. Und ich muss gestehen: richtig verstanden hab ich die Geschichte nicht. Stellenweise kommt das Ganze ziemlich verschwurbelt daher, mit viel Symbolik, und bei manchen Ereignissen ist nicht klar, ob sie real sind oder nur geträumt. Positiv betrachtet ist es eine vielschichtige Story mit phantastischen Elementen, die großen Interpretationsspielraum bietet, negativ betrachtet werden immer neue Fragen aufgeworfen, auf die es keine Antworten gibt. Verpackt ist das alles in schöne Bilder, die gelegentlich schon mal auf dem Kopf stehen, ohne dadurch erhellender zu wirken. Daneben gibt es ganz ordentliche Schauspielerleistungen zu sehen. Vor allem Tim Roth ist sehr präsent, allerdings hab ich ihn auch schon besser gesehen.

Alles in allem wirkt "Jugend ohne Jugend" auf mich wie überambitioniertes Kunstkino. Viel Grübelstoff in relativ wenig Handlung, langatmig und teilweise langweilig, dafür schön anzusehen. Wer´s mag.

5/10

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20. Mai 2013 18:56
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