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 Durst - Thirst 
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Beitrag Durst - Thirst
Durst - Thirst

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Herstellung: Südkorea 2009
Regie: Park Chan-wook
Darsteller: Song Kang-ho, Kim Ok-bin, Kim Hae-sook, Sin Ha-gyoon

Der katholische Priester Sang-hyeon kümmert sich in einem kleinen Krankenhaus in Süd-Korea aufopferungsvoll um die Patienten. Aber nur Trost zu spenden reicht ihm nicht, darum stellt er sich als Testperson für einen Impfstoff gegen ein tödliches Virus zur Verfügung. Wie alle anderen Testpersonen auch erkrankt Sang-hyeon schwer, doch er überlebt als einziger - dank einer Bluttransfusion, die ihn in einen Vampir verwandelt. Schon bald machen sich die Nachteile seiner Heilung bemerkbar: er verspürt nicht nur Blutdurst, sondern auch immer stärker werdende sexuelle Begierden, was ihn beides in schwere Gewissenskonflikte stürzt. Erst recht, als er sich in die verheiratete Tae-joo verliebt...

Der Film basiert lose auf dem Roman "Thérèse Raquin" von Émile Zola.

Ich bin ohne iwelche Erwartungen an diesen Film gegangen. Erst hinterher hab ich gemerkt, dass vom selben Regisseur auch "Oldboy" stammt, den ich nicht mal bis zur Hälfte geschafft hab, und auch mit "Durst" hatte ich zeitweise meine Schwierigkeiten. Zunächst mal braucht die Geschichte ein bisschen viel Zeit, um in die Gänge zu kommen, und auch im weiteren Verlauf weist der Film ein paar Längen auf. Gelegentlich hatte ich den Eindruck, der Regisseur habe sich bei dieser Mischung aus Vampirgeschichte und Liebesdrama mit einem kleinen Thriller-Zwischenspiel ein wenig zwischen den verschiedenen Genres verzettelt. Auch mit den Hauptfiguren hab ich so meine Probleme, ich finde sie nicht durchgängig sympathisch, und ihr Verhalten ist nicht immer nachvollziehbar.

Soviel zu den negativen Punkten. Positiv aufgefallen ist mir die Optik des Films, mit ausdrucksstarken Bildern und einem Vampirlook, der gar keiner ist. Die Vampire sind hier nämlich äußerlich weder Monster noch ätherische Schönheiten, sondern sehen wie ganz normale Menschen aus. Überhaupt wirkt "Durst" nicht wie ein durchschnittlicher Vampirfilm, denn das Vampirdasein dient eigentlich nur als Aufhänger für moralische Fragen, doch Blut fließt und spritzt hier auch. Ein weiterer Pluspunkt ist der Humor, der ruhig großzügiger dosiert sein könnte.

Insgesamt ergibt das ein interessantes und originelles Vampirdrama, dem aber zwischendurch immer wieder mal wieder die Puste ausgeht. Trotzdem sehenswert.

7/10

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19. Mai 2013 21:21
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