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 Under the Skin of Rock 'n' Roll 
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Beitrag Under the Skin of Rock 'n' Roll
UNDER THE SKIN OF ROCK ’N’ ROLL

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Nando Rohner & Alessandro Bertolotti

Produktinformation:
• Broschiert: 388 Seiten
• Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (26. Mai 2009)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3837092852
• ISBN-13: 978-3837092851
• Größe: 22 x 17 x 2,6 cm

Amazon: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Inhalt:

In diesem Buch kommt zusammen, was zusammen gehört: TATTOOS und METAL! Under the Skin of Rock 'n' Roll ist das erste Buch, das sich gänzlich der Thematik Tattoos und Metal verschrieben hat. Neben einem ausführlichen Essay, in dem sowohl die Geschichte der Tattoos wie auch die Annäherung und schlussendliche Verknüpfung dieser beiden Szenen behandelt wird, sind es vor allem die über 80 exklusiv für dieses Buch geführten Interviews mit Musikern, Tattoo-Künstlern und den Szenen nahe stehenden Personen, die aus Under the Skin of Rock 'n' Roll ein interessantes, kurzweiliges und vor allem auch einmaliges Lesevergnügen machen.

388 Seiten, über 80 exklusive Interviews inkl. vieler Fotos. Unter anderem mit: IN FLAMES, DISTURBED, WALLS OF JERICHO, KREATOR, SEPULTURA, SHINEDOWN, CRADLE OF FILTH, OOMPH!, DESTRUCTION, AGNOSTIC FRONT, EXODUS, STONE SOUR, DEADLOCK, PAIN, SOILWORK, PRIMORDIAL, DISMEMBER, DARK FUNERAL, TRIVIUM, UNCLE ALLAN, OTTMAR, JO HARRISON, BORIS, SUICIDE GIRLS u.v.a

Quelle: amazon
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Fazit:

Der Grundgedanke von Under the Skin of Rock 'n' Roll ist grundsätzlich erstmal kein schlechter. Tattoos und Metal gehören irgendwie zusammen ... aber wie sich schnell herausstellt, kann man dieses Muster in der heutigen Zeit - in der nahezu jede Gesellschaftsschicht zur Tattoo-Gemeinde gehört - auf jede Musikrichtung anwenden. Aber wie auch immer - die meisten der in dem Buch aufgeführten Interviews lassen einen Blick hinter die Kulissen zu und machen verständlich, warum der Einzelne sowohl Tattoos wie auch Metal mag. Dabei gibt es dann auch einige echte Highlights, die aus dem Wust von Interviews (größtenteils mit nicht besonders bekannten Musikern) herausragen: Andreas Kisser, Anneke van Giersbergen und Mille Petrozza geben dabei sehr interessante Einblicke in ihre persönliche Tattoo-Geschichte.

Manche der Interviews sind aber auch völlig belanglos oder zum Haare raufen, weil einfach banal. Wie z.B. das Interview mit Ripper Owens, dessen Tattoos a) ziemlich albern sind und b) man dem Typen anmerkt, dass er null Ahnung von der Materie hat. Ein bissel mehr Abwechslung bei den Fragen hätte auch gut getan, mit der Zeit wird es etwas ermüdend, die immer gleichen Fragen zu lesen ... weil zumeist auch die Antworten ziemlich ähnlich sind. Da hätte man als Interviewer etwas kreativer sein müssen oder aber manche Interviews einfach nicht ins Buch packen dürfen.

Insgesamt gesehen kann man Under the Skin of Rock 'n' Roll dennoch empfehlen, weil es einfach mal den Versuch unternimmt, die Hintergründe der Tattoo-Motiv-Wahl von mehr oder weniger namhaften Metallern zu ergründen ... und das zum Glück ohne dass nach Art von "Miami Ink" und Konsorten immer gleich eine auf die Tränendrüse drückende Lebensbeichte dahinter steckt.

Großes Manko des Werkes ist jedoch die Vielzahl von Tipp- bzw. Rechtschreibfehlern. Das schmälert den Eindruck von echter Professionalität phasenweise doch sehr. Wenig Sinn macht es auch, lange und episch breite Interviews mit Leuten zu führen, bei denen dann die entsprechenden Bilder zur Unterstützung der Worte fehlen. Wie z.B. bei Sängerin Masha (Exilia), die interviewtechnisch ziemlich auf die Sahne kloppt, auch mit drei Fotos im Buch vertreten ist ... und wo dann trotz Netzoberteil und frei sichtbaren Armen kein einziges Tattoo zu erblicken ist. Oder Dero (Sänger von "Oomph"), der keine Bilder von seinen Tattoos machen lassen möchte ... was hat der Typ dann in einem solchen Buch verloren?

Zusammenfassend sei gesagt, dass man beiden Szenen - Metal und Tattoo - schon sehr verbunden sein muss, um richtigen Gefallen an Under the Skin of Rock 'n' Roll zu finden. Andernfalls könnten manche dieses Werk vielleicht etwas zu oberflächlich und manchmal wohl auch ein klein wenig belanglos finden. Für die "Die hard"-Fraktion ist das Ganze dann aber vielleicht sogar ein Muß.

7/10

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21. Mai 2013 14:00
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