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 Die Insel der besonderen Kinder 
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Beitrag Die Insel der besonderen Kinder
Die Insel der besonderen Kinder

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Autor: Ransom Riggs
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 410

Inhalt: Die Insel. Die Kinder. Das Grauen.
Bist Du bereit für dieses Abenteuer?

Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen
vor – doch was Jacob von seinem hörte, war
etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte
ihm von einer Insel, auf der merkwürdige
Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben –
und von den Monstern, die auf der Suche nach
ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager
und glaubt nicht mehr an die wunderbaren
Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an
dem sein Großvater unter mysteriösen
Umständen stirbt …

(Quelle: Klappentext)

---------------------------------------------------------

Wurde im Rahmen des ersten Synchronlesings der Herren Kinski und Krueger gelesen. Die Fazits erfolgen separat...


10. Okt 2013 19:57
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Beitrag Re: Die Insel der besonderen Kinder
Ich hab von diesem Buch bisher nur Gutes gehört. Bin mal gespannt, was die Herren Literaturkritiker Krueger und kinski dazu zu sagen haben. Bild


10. Okt 2013 20:16
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Beitrag Re: Die Insel der besonderen Kinder
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„Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist du bereit für dieses Abenteuer?“ fragt der Klappentext von Ransom Riggs' „Die Insel der besonderen Kinder“. Und letzteres war ich definitiv. Die Inhaltsangabe und vor allem auch die Aufmachung des Buches mit seinen teilweise leicht verstörenden Bildern machten Appetit auf mehr.
Nach einem durchaus interessanten Einstieg in die Geschichte und der nötigen Schilderung von Hintergründen dauerte es zunächst gut 100 weitere Seiten, bis die eigentliche Story endlich so richtig ins Rollen kam. Dies alles schien durchaus nötig, um Stück für Stück den Geheimnissen und den Ereignissen der Vergangenheit näher zu kommen. Doch irgendwo auf dem Weg hat der Autor sich in seiner Geschichte verloren, schildert manche Dinge für meinen Geschmack nicht ausführlich genug, andere wieder viel zu wenig ausführlich.
Riggs begeht den Fehler, die storytechnisch durchaus plausiblen Wiederholungen mit jedem Mal unspannender zu schildern und findet weder Mittel noch Wege, der ganzen Nummer den nötigen Kick zu verpassen. Was anfangs noch geheimnisvoll war, wird mit zunehmender Seitenzahl immer durchschaubarer, die Spannung geht mehr und mehr verloren. Letztendlich habe ich schon 150 Seiten vor dem Ende „gewusst“, dass es kein Ende geben wird … zu offensichtlich lässt Riggs es auf einen Cliffhanger hinauslaufen. Mir kommen nur leider ziemlich viele Zweifel, ob die Geschichte auch wirklich Stoff für eine oder mehrere Fortsetzungen hergibt.

Fazit: Die Ziele waren klar sichtbar, wurden aber im Großen und Ganzen verfehlt. An irgendeinem Punkt der Geschichte hätte der Autor sich entscheiden müssen, wohin der Weg denn nun eigentlich führen soll. Hat er aber nicht. Und so bleibt der fade Beigeschmack, dass hier etwas künstlich in die Länge gezogen wird, was zu Folge hat, dass „Die Insel der besonderen Kinder“ mehr und mehr an Substanz verliert. Ein möglicher Nachfolger wird definitiv nicht in meinem Bücherregal landen.

5/10

Bester Spruch: „Wie es der Zufall will, haben wir ein paar feste Stiefel im Angebot! Kauf ein Paar, bekomm kein zweites dazu!“ (Seite 91)

Beste Sszene :
Die Tauchaktion zu dem versunkenen Schiffswrack (Seite 281ff). Als Fan von Filmen wie „Die Tiefe“ liebe ich solche Szenen, die Geheimnisse und Gefahren unter Wasser bergen. Die Szene, in der Jacob und Emma sich auf ihre kurze, aber beeindruckende Tauchexpedition begeben, stellt ein Highlight des Buches dar – zu einem Zeitpunkt, als der Roman aber leider bereits längst den falschen Weg eingeschlagen hat.

Lieblingscharakter :
Olive, das schwebende Mädchen

_________________
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11. Okt 2013 15:40
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Beitrag Re: Die Insel der besonderen Kinder
FAZIT

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Der von Ransom Riggs im Jahr 2011 verfasste Fantasyroman "Die Insel
der besonderen Kinder" handelt von dem jugendlichen Jacob Portman, der
nach dem Tod seines Großvaters in eine tiefe Krise stürzt. Zu
Lebzeiten erzählte ihm sein Großvater viele Geschichten aus seiner
Vergangenheit, von einer Insel, auf der "besondere" Kinder lebten, die
nicht älter werden und von Monstern von denen sie gejagt werden. Zu
seinem Geburtstag bekommt Jacob einen alten Brief, der an seinen
Großvater adressiert war, geschenkt und realisiert, dass die
Geschichten von damals doch nicht alle erfunden sein konnten. Er
beschließt die besagte Insel zu besuchen, um dem Geheimnis auf die
Spur zu kommen. Nachdem Jacob das erste mal auf der Insel in die
Zeitschleife der Vergangenheit gerät und Bekanntschaft mit den
"besonderen" Kindern macht, sollte sich sein Leben von nun an
schlagartig ändern...

"Die Insel der besonderen Kinder" war für mich seit vielen Jahren
das erste Jugendbuch mit besagten Fantasy- und Horrorelementen.
Kaufanreiz war für mich hauptsächlich das Cover und die recht
gruselig wirkenden Bilder die mir während des durchblätterns
aufgefallen sind. Nachdem der Herr Kinski feststellte, dass er dieses
Buch auch kürzlich erst erworben hatte, war hiermit der Grundstein
für unser ersten "Synchronlesing" gelegt.

Inhaltlich muss ich sagen, dass mir die Exposition des Romans sehr
gut gefallen hat. Sowohl vom Spannungsaufbau als auch vom
Unterhaltungswert haben die ersten Seiten gut dazu beigetragen, dran
zu bleiben. Es folgte nun ein eher spannungsloser und vor allem
inhaltsleerer Teil, da hier viel zu sehr auf Jacobs Therapie und den
Reaktionen seiner Familie eingegangen wird. Erst nachdem sich die
Handlung auf die Insel verlagert wurde, nahm die Handlung langsam
Fahrt auf (Gruß an Beate ;-) )

Vom Spannungsgehalt empfand ich den weiteren Verlauf durchaus
zufriedenstellend, wenn auch nicht so reisserisch wie ich es
vielleicht erwartet hätte - immerhin ist es ja auch ein Jugendbuch.

Jacobs Charakter gefiel mir am besten, sein Vater jedoch war mir viel
zu Profillos und hatte keine Höhepunkte. Die Kinder waren recht
interessant, wobei ich Emma teilweise etwas misslungen finde. Für ein
Kind ist sie auf den Fotos doch schon recht alt und der
Altersunterschied wurde nach meinen Erinnerungen nicht wirklich
plausibel erklärt. Zudem kommt hier an manchen Stellen ein leicht
schmalziger Hauch zu tage.

Bild

Weiterhin positiv aufgefallen ist mir die Headmistress Miss
Peregrine. Ihren Charakter mochte ich sehr gerne, vielschichtig und
mit klarer Botschaft. Interessant fand ich auch die Darstellungen der
Whites und der, wobei ich irgendwann den Überblick verloren hatte,
wer jetzt wen sehen konnte und wen nicht. Die in aller
Regelmäßigkeit auftauchenden Begleitfotos fand ich weitestgehend
gelungen und haben für mich zu einer gruseligen Atmosphäre
beigetragen.

Mein liebster Handlungsstrang war die erste Begenung zwischen Jacob
und Miss Peregrine und die Reanimierung des toten martin. DIese hatten
einen hohen Spannungsgehalt. Der Schluss war nicht vorherserbar,
allerdings endet die Geschichte auch nciht wirklich. Viele Fragen
bleiben offen und neue Fragen stellt man sich zwangläufig ebenfalls,
was für den geneigten Leser unter Umständen etwas unbefriedigend
sein könnte. Da die Fortsetzung zu diesem Roman demnächst erscheinen
soll bin ich mal gespannt, in welche Rictung sich das entwickeln soll
oder ob es besser gewesen wäre, einen klaren Schluss zu finden und
die Geschichte lückenlos zu beenden.

Was mich allerdings am meisten beschäftigt hat (vielleicht habe ich
es auch einfach überlesen), wieso bei den Kindern am Ende nach
Auflösung der Zeitschleife kein Alterungsprozess eintritt.
Normalerweise würden sie nach kurzer Zeit um Jahre altern und sterben
wenn sie sich zu lange außerhalb der Zeitschleife aufhalten. Nachdem
die Ihrige allerdings verschwunden ist, stellt sich mir die Frage, wie
sie eine so große Reise auf sich nehmen können, ohne das etwas
passiert...

Gespannt bin ich auch auf die angekündigte Verfilmmung des Romans.
Regie führt hier kein geringerer als Tim Burton. Demzufolge kann ich
mir auch gut vorstellen, dass der liebe Herr Depp ebenfalls eine Rolle
bekommen wird.

Insgesamt hat mich der Roman mit Abstrichen gut unterhalten, sodass in guten
Gewissens

7,5/10 Zeitschleifen vergeben kann...

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11. Okt 2013 15:49
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Beitrag Re: Die Insel der besonderen Kinder
Interessante Fazits. Ihr habt's geschafft, mich noch neugieriger auf das Buch zu machen.


11. Okt 2013 19:44
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Beitrag Re: Die Insel der besonderen Kinder
Freddy Krueger hat geschrieben:
Demzufolge kann ich
mir auch gut vorstellen, dass der liebe Herr Depp ebenfalls eine Rolle
bekommen wird.


Ich würd ihm zutrauen, dass er Miss Peregrine spielt. :mrgreen:

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11. Okt 2013 23:02
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