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 OSS 117 - Der Spion, der sich liebte 
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Beitrag OSS 117 - Der Spion, der sich liebte
OSS 117 - Der Spion, der sich liebte

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Herstellung: Frankreich 2009
Regie: Michel Hazanavicius
Darsteller: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, Aure Atika, Philippe Lefebvre, Richard Sammel

1955: Der französische Geheimagent Hubert Bonisseur de La Bath alias OSS 117 wird nach Kairo geschickt, wo Franzosen, Briten, Amerikaner und Sowjets um Einfluß kämpfen. Er soll dort, getarnt als Hühnerzüchter, den Tod seines Freundes und Kollegen Jack Jefferson untersuchen. Dabei kommt er nicht nur einem Waffenschmuggler auf die Spur, sondern bekommt es auch noch mit rachsüchtigen Nazis und militanten Islamisten und Royalisten zu tun.

Fortsetzung: OSS 117 - Er selbst ist sich genug (2009)

Der Film basiert auf den Spionage-Romanen um den Agenten OSS 117 von Jean Bruce. Die erste dieser Geschichten entstand 1949, also bereits vier Jahre vor dem ersten Roman-Auftritt des berühmteren James Bond. Schon zwischen 1956 und 1971 wurden einige ernsthafte Action/Abenteuer-Filme um OSS 117 gedreht. Die beiden jüngsten Verfilmungen, "OSS 117 - Der Spion, der sich liebte" und die Fortsetzung "OSS 117 - Er selbst ist sich genug" sind dagegen Parodien.

In D lief der Film nicht im Kino, er erschien erst 2009 auf DVD. Die deutsche Synchronisation stammt von Oliver Kalkofe, der auch die Hauptrolle spricht.

Da ich vorher noch nie von Agent OSS 117 gehört hatte, hab ich den Film als eine Parodie auf die frühen James-Bond-Filme gesehen. Aussehen und Auftreten der Hauptfigur hat mich immer wieder an Sean Connerys 007 erinnert, nur alles eine Spur übertriebener. Auch der Look des Films ist entsprechend. Kostüme, Locations, Effekte und sogar die Kameraeinstellungen lassen einen glauben, einen Streifen aus den 50er, 60er Jahren zu sehen (besonders auffällig ist das bei den gewollt gekünstelten Rückprojektionen bei Autofahrten). Mit viel Liebe zum Detail ist so eine Hommage an die alten Filme entstanden.

Die Story ist dabei eigentlich Nebensache, der Film lebt von seinem Helden. Top-Agent und Frauenheld OSS 117 ist ein arroganter Macho, an dessen Verstand immer wieder Zweifel aufkommen. Ignorant gegenüber fast allem und fast jedem tappt er munter in jedes Fettnäpfchen und verteilt dabei statt Trinkgeldern Bilder des französischen Präsidenten. Meistens ist das ganz amüsant, auch wenn nicht alle Ideen neu sind und sich die Running Gags mit der Zeit ein bisschen abnutzen. Ein bisschen erinnert mich OSS 117 an eine Mischung aus Maxwell Smart und Austin Powers, nur nicht ganz so trottelig wie Smart und nicht so überzogen wie Powers.

Alles in allem ist der Film optisch sehr gut gelungen, ansonsten nicht der große Brüller, aber wie gesagt ganz amüsant.

6,5-7/10

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18. Mai 2013 13:50
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